27. August 2013

WA online Artikel vom 20.08.2013


FUSSBALL Donnerwetter beim VfK

Recht unterschiedlicher Start

BÖNEN -  Drei Punkte für die IG Bönen, einer für die SpVg und keiner für den VfK Nordbögge – so unterschiedlich endete der erste Spieltag der Saison 2013/14 für die drei Bönener Mitbewerber in der Kreisliga A. Und ebenso unterschiedlich beurteilten die Verantwortlichen das, was auf dem Platz passierte.
Ramazan Dincer brachte am Sonntag in der Mark mehr Druck ins Bönener Spiel.
„Das müssen wir aufarbeiten“, hatte VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk die 2:4-Niederlage beim TSC Hamm II auch zwei Tage später noch nicht verdaut. „Das ging gar nicht“, erklärte er und milderte auch seine Einschätzung von Sonntag, „dass es das schlechteste Spiel unter meiner Verantwortung war“, nicht ab. Es passte schließlich in keinem Mannschaftsteil. „Niemand hat sich an die taktischen Vorgaben gehalten, das Passspiel war grauenhaft“, meckerte Nordbögges Coach. „Außerdem haben uns die Hammer kämpferisch den Schneid abgekauft.“ Eine Erklärung für die Passivität seiner Elf hat Juraschuk nicht. „Vielleicht hatten wir schon vorher drei Punkte verbucht.“
Den nächsten Gegner werde seine Elf ernst nehmen: Der Hammer SC kommt zum Nordbögger Heimdebüt am Sonntag. Als erster Tabellenführer: Der Aufsteiger schlug den Meisterschaftsmitfavoriten BV 09 Hamm mit 4:1. -  ml

19. August 2013

WA online Artikel vom 18.08.2013



Nordbögge unterliegt TSC Hamm II mit 2:4

HAMM -  Dass Schiedsrichter Walter Kilian den wenigen Zuschauern im Hammer Westen eine Zugabe von sechs Minuten gönnte, war eine Zumutung. Trotzig bestrafte der ins gesamt gut pfeifende Unparteiische damit das Zeitspiel des mit einem Tor führenden Gastgebers und das Gemaule des TSC-Anhangs. Dass Gökhan Alazoglu dann 20 Sekunden vor dem endgültigen Abpfiff auf 4:2 erhöhte, war nebensächlich.

Nordbögges Sturmspitze Jonas Wiggermann (rechts) war nicht besser als seine Mitspieler. Er traf aber immerhin zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
© Liesegang
Nordbögges Sturmspitze Jonas Wiggermann (rechts) war nicht besser als seine Mitspieler. Er traf aber immerhin zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Über war das provozierende „Knock out!“ Richtung der Nordbögger Bank. Dass überhaupt Tore fielen, war ein Wunder. Denn zu keinem Zeitpunkt zeigte eine der beiden Mannschaften A-Liga-Reife.
„Das war das schlechteste Spiel einer ersten Mannschaft, seit ich beim VfK bin“, erklärte ein frustrierter Spielertrainer Dennis Juraschuk. „Wir haben gegen einen Hühnerhaufen, der eher aus der dritten Mannschaft als aus der ersten des TSC aufgefüllt wurde, verloren.“
Verdient hatte die drei Punkte weder der Gastgeber noch die Gäste. Von Anfang an beherrschte der Zufall das Geschehen auf dem Hammer Rasen. Beim 1:0 (11.) prallte Nordbögges Sebastian Schneck der Ball gegen das Knie und genau vor die Füße von Sadullah-Halid Bahcekapili, der per Beinschere zum Führungstreffer des Gastgebers einnetzte. Raphael Poljsak verpasste den Ausgleich kurz darauf. Es war auch der einzige sehenswerte Spielzug des Gastes. Über Schneck und Cengiz Güner kam der Ball zu Poljsak, der statt mit Links aus 14 Metern abzuschließen mit dem Außenrist eine Hereingabe probierte. Mit 1:0 wurden die Seiten gewechselt. Das 1:1 sah dann in der Entstehung ganz ähnlich aus wie das 1:0. Diesmal war es TSC-Verteidiger Adas Güven, der über den Ball schlug. Jonas Wiggermann bedankte sich mit dem Ausgleich (61.). Hamms Ümit Tasdemir erhöhte völlig allein gelassen auf 2:1 (72.), Güner glich per Elfmeter nach Foul an Manuel Müller erneut aus (80.).
Juraschuk hatte zu diesem Zeitpunkt auf Dreier-Abwehr umgestellt, konnte selbst im Mittelfeld nichts bewirken. Tasdemir bedankte sich in der 82. Minute ein zweites Mal bei der desolaten VfK-Deckung und schob nach einer Ballstafette im Fünfmeterraum zum 3:2 ein. Alazoglus 4:2 fiel per Konter Richtung leeres VfK-Tor. Nordbögges Keeper Andre Juraschuk hatte in den Schlusssekunden vergeblich den Ausgleich mit zu erzwingen versucht. - ml
TSC: Tokmak – Yilmaz, Metin, Güven, Abra, Kücük (74. Cubukcu), Tasdemir, Bahcekapili, Alazoglu, Sahin, Selsik (78. Dize)
VfK: A. Juraschuk – Hein, Müller, Güner, v. Glahn, Wiggermann, Schneck, Özgüc (72. Kromke), D. Juraschuk, Poljsak (46. Hermyt), Lenser (46. Aschmoneit)
Tore: 1:0 (11.) Bahcekapili (11.), 1:1 Wiggermann (61.), 2:1 Tasdemir (72.), 2:2 Güner (80.), 3:2 Tasdemir (82.), 4:2 Alazoglu (90.)

Artikel von Sportkreisunna.de vom 18.08.2013

TSC Hamm II – VfK Nordbögge 4:2 (1:0).

Zur Pause führte der TSC Hamm gegen den VfK mit 1:0 – Spielertrainer Dennis Juraschuk wechselte zur Halbzeit Aschmoneit und Hermyt ein. Die Maßnahme sollte sich auszahlen, Hermyt trach zwei Minuten nach seiner Einwechslung zum Ausgleich, Wiggermann netzte nach einer Stunde zur zwischenzeitlichen VfK-Führung ein. Der Juraschuk-Elf gelang es in der Folgezeit aber weder die Führung zu verteidigen noch auszubauen. Der TSC hingegen kam zurück ins Spiel, erzielte zunächst den Ausgleich (70.) und legte schließlich noch das 3:2 und 4:2 nach.


VfK: A. Juraschuk, Hein, Müller, Güner, von Glahn, Wiggermann, Schneck, Özgüc (72. Kromke), D. Juraschuk, Poljsak (46. Hermyt), Lenser (46. Aschmoneit).
Tore: 1:0 (13.), 1:1 (47.) Hermyt, 1:2 (60.) Wiggermann, 2:2 (71.), 3:2 (80.), 4:2 (90.).


Statement: Weder haben wir geführt, noch hat Speedy ein Tor geschossen. Die Torreihenfolge war:

                 1:0, 1:1, 2:1, 2:2, 3:2, 4:2 und unsere Torschützen waren zum 1:1 Panzer Wiggermann und zum
                 2:2 Django Günter