26. Mai 2013

Vorbericht zum Spiel gegen Pelkum

Die Erste tritt heute mal wieder zu einem Nachbarschaftsduell an. Gegner ist diesmal der 1. FC Pelkum und damit auch der Ex-Club unseres Altstars Ashtray. Und genau aus diesem Grund, will man sich für die unnötige wie bittere Hinspielniederlage revanchieren. Dort lag man nämlich bis zur 60. Minute mit 2:0 in Front um dann unerklärlicherweise doch noch mit 2:4 zu verlieren.

Sergeant Hein
Das Team vom Couchgesicht wird aber mit einigen personellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Yildi, Peschi und der Capitano fallen definitiv aus. Wie es mit einem Einsatz von Knochenbrecher aussieht steht noch in den Sternen. Ob Chief Master of Destruction Colonel Trautman aka Sergeant Hein den gestrigen Sieg der Bazis verkraftet hat und im Vollbesitz seiner Kräfte ist, wird erst ein tiefer Blick hinter seine mit regentropfen benetzten Sonnenbrille verraten.

Es kehren aber auch einige Spieler zurück in den Kader. Jungspund Raffi und Tigerkralle Claude nahmen unter der Woche genauso wie Coach Kimbo wieder an den Einheiten teil.
Trotz der personellen Veränderungen ist das Team auf einen Dreier aus und die Chancen stehen nicht schlecht. Jeder im Team will sich nämlich für das Spiel der Spiele in zwei Wochen empfehlen.

Die Erste würde sich wie immer über eure Unterstützung freuen und weiß, das die Besten Fans der Welt nicht in London sind, sondern heute um 15:00 Uhr am Selbachpark in Pelkum!

In diesem Sinne...ein Schuss...ein Tor...Nordbögge !!!

Eure 32

23. Mai 2013

El Capitano verlässt die Erste


BÖNEN - Schlechte Nachrichten für den VfK Nordbögge: Der Kapitän und Top-Torjäger Sebastian Pannek wird den Fußball-A-Kreisligisten zum Saisonende verlassen. Der Offensivspieler mit 19 Treffern in dieser Saison drittbester Schütze der Liga beginnt ein Studium in Köln und wechselt zum Landesligisten SSV Mühlhausen.
Wechselt zum SSV Mühlhausen: Sebastian Pannek.
© Baur
Wechselt zum SSV Mühlhausen: Sebastian Pannek.
„Ich finde es schade“, sagt Spielertrainer Dennis Juraschuk. Pannek war im Nordbögger Spiel „omnipräsent“, so Juraschuk, der sich des Öfteren wünscht, dass Pannek sich nicht zu tief ins Mittelfeld fallen lässt. Trotzdem: „Er ist in der Liga ein herausragender Spieler.“
Schon in der Aufstiegssaison 2011/2012 war Pannek für den VfK mit 49 Toren unersetzlich. Dementsprechend reißt sein Weggang nun ein Loch ins Teamgefüge. Die Verantwortung, Pannek zu ersetzen, will Juraschuk daher „auf mehrere Schultern verteilen“. Gespräche mit Neuzugängen laufen auf Hochtouren. Mit Oliver Rothkamm hat bereits ein Stürmer seine Zusage gegeben. Der erfahrenen Angreifer kommt vom TuS Wiescherhöfen II. Durch den Wechsel von Pannek und den Rückzug von Christian Wache in die eigene Reserve, drückt beim VfK vorne der Schuh. „Eine Offensivkraft würde uns noch guttun. Da haben wir Bedarf“, sagt Juraschuk, dessen Team ansonsten weitgehend zusammenbleibt. Marcel Kloda möchte gerne pausieren. Aber der Trainer will ihn noch überreden, weiterzumachen. - bob


Ein eigener Bericht zu diesem Wechsel folgt in den nächsten Tagen.

20. Mai 2013

Vorbericht TIU Rünthe

Diese Woche war eher eine lockere Woche für die Erste. Am Dienstag bekam man vom Trainer trainingsfrei und amFreitag standen nur diverse Spielformen auf dem Programm! Aber so eine Woche hat man sich auch in der letzten Zeit verdient. Denn mit guten Leistungen konnte man sich die Chance auf die Rückrundenmeisterschaft erhalten.
Sportlich läuft es also Super und das könnte sogar noch besser werden. Denn Action Andys Worte aus dem Winterinterview wurden erhöht: Peschi is back!
Er wird die Qualität definitiv weiter steigern und die Chancen der Ersten auf ihre verbliebenen Ziele erhöhen. Eines dieser Ziele ist ein Sieg gegen die Fluggesellschaft aus Rünthe. Man will sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren und weiter in der Spitzengruppe der Rückrunde bleiben. TIU hat sich mittlerweile aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und begegnet der Ersten jetzt auf Augenhöhe. Der Kader für das heutige Spiel gewinnt nicht nur durch das Peschback an Qualität, sondern auch durch die Rückkehr der beiden Urlauber Tigerkralle Claude und Jungspund Raffi. Zudem rückt Meniskus Lenser nach verordneter Kohlsuppendiät durch Betreuer Rheumaakay und dem damit verbundenen Verlust von 23,8 kg wieder zurück in den Kader.
O-Ton Rheumaakay: jetzt hat er gerade die 100er Schallmauer unterbrochen, also bekommt er mal wieder die Chance!
Somit steht dem Couchgesicht ein voller Kader zur Verfügung. Ob er selbst auflaufen kann, entscheidet heute wohl eher MJ als er selbst. Mal sehen wie ausgeschlafen er sein wird!

In diesem Sinne...ein Schuss...ein Tor...Nordbögge!

Eure 32

P. S.: Schnecke dir und deiner Frau alles erdenklich gute auf eurem gemeinsamen Weg! Das gibt ne Kiste!

13. Mai 2013

WA online Artikel vom 13.05.2013



BÖNEN -  Die einen sind gesichert, die anderen bangen um den Klassenerhalt. Die A-Kreisligisten VfK Nordbögge und IG Bönen trennen derzeit Welten. Das zeigten auch die Spiele am Sonntag.
Zweiter Doppelpack innnerhalb von vier Tagen: Nordbögges Sebastian Pannek.

Der VfK Nordbögge hat dagegen endgültig Gewissheit: Der Aufsteiger kann für ein weiteres Jahr in der Kreisliga A planen. Die Elf des verhinderten Spielertrainer Dennis Juraschuk sammelte beim TSC Hamm II den fehlenden Punktgewinn zum rechnerisch gewissen Klassenverbleib. Und sie ergatterte gar noch zwei weitere: Die Nordbögger gewannen nach hoch überlegenem Spiel 4:1 (1:1). „Der Sieg geht total in Ordnung. Wir haben den TSC in allen Belangen dominiert“, sagte VfK-Betreuer Sven Kaczor.


In Uentrop spielte Nordbögge von der ersten Minute an selbstbewusst auf. Aus seiner spielerischer Überlegenheit machte der VfK in der 33. Minute auch Zählbares, als Oliver Hartmann eine Kopfballvorlage von Lukas Hermyt zur Führung einnetzte. Die Freude währte allerdings nicht lang: VfK-Schlussmann Andre Juraschuk verursachte nur drei Minuten später einen Strafstoß, der zum Ausgleich führte. Das Toreschießen verschoben die Gäste dann auf den zweiten Spielabschnitt. Sebastian Pannek verwertete eine Aschmoneit-Vorlage zum 1:2 (58.). Zwar kontrollierte der VfK auch weiterhin das Geschehen, auf die Entscheidung mussten die Nordbögger allerdings lange warten. Nachdem sich die Platzherren gleich zwei Gelb-Rote Karten in kürzester Zeit eingehandelt hatten (61./64.) brauchte die VfK-Elf bis zur Schlussminute für weitere Treffer: Zunächst traf Hermyt in der 90. Minute und schließlich abermals Pannek in der Nachspielzeit. - jan

Nachbericht zum Spiel gegen TSC Hamm


An einen Muttertag der wettertechnisch alles bot: Regen, Hagel und Sonne wurde in Hamm nun endgültig der Klassenerhalt perfekt gemacht. Gratulation.


Da der Trainer Privat verhindert war musste ein BETREUER das Zepter übernehmen. 
Er sorgte sofort für einige berechtigte Veränderungen im Kader. So strich er Meniskus-Lenser (Übergewicht) und den Trainer selbst komplett aus dem Kader.
 Raffi-Schlumpf verweilte noch im Urlaub und unser Ersatztorwart war genau so verschollen wie unser TW-Trainer. 
 Es gelang ihm zusätzlich auch noch eine super Überraschung! Peschi feierte sein Comeback zur Freude der restlichen 12 Spieler. 


Genau dieser hätte schon wenige Sekunden nach der Einwechslung zum "Mann des Tages" werden können, aber es fehlten wenige Zentimeter zum Torerfolg.
 
Mann des Tages wurde dann verdientermaßen aber ein anderer.  Um 21.10 Uhr wurde mit 50 cm, 3370 Gramm und einer rechten Klebe der dritte Frankfurt Fan des Teams in Dortmund geboren. MJ Sohn des Couchgesichts.


Ansonsten dominierte die Erste fast die gesamten 95 Minuten des Spiels. 
Roadrunner Hashemian-Gomez-Hartmann schraubte sich hoch und das Kopfballungeheuer netzte im dritten Spiel nacheinander ein.
 Torpedo Müller hat diesmal seinem Namen in anderer Weise alle Ehren gemacht….Naja wenigstens war der ein Einwechselspieler vom TSC noch schneller wieder unten. 45 Sekunden aber laut Herrn M.A. - in Fachkreisen auch Ashtray genannt ( Linker Flügelflitzer) - war er 2 Minuten auf dem Platz. Herr Müller ein wenig länger. 

Zum Spiel: Das Spiel ist schnell erzählt...klare Feldüberlegenheit und auch in der Höhe verdient gewonnen…der Schiedsrichter hatte neue Karten und musste diese auch zurecht jedem zeigen ;-) Müller sogar die Gelbe zwei mal also Gelb-Rot.
 Aus unerklärlichen Gründen bekamen Roadrunner / Peschel / van the Glahn diese Karten nicht zu Gesicht….komisch

Fazit : Beim warmmachen einen Hagelsturm überlebt und hinterher warme Duschen.
Drei Punkte, vier Tore geschossen, eins rein bekommen, keine Verletzen, Pancho wieder mal ein Doppelpack, Lukas auch getroffen und durchgespielt.


In eigener Sache noch etwas an das Couchgesicht:
Hauptsache Gesund !!!!! 
 Alles liebe und gute CP und DJ zur Geburt von MJ (Der King of Pop lebt). Natürlich auch dem Onkel Hälstenix und den Hardcore-Supporters aus der Familie alles erdenklich gute.

Autor: "Nr. 5 lebt"

WA Artikel vom 13.05.2013


12. Mai 2013

WA Artikel vom 11.05.2013



Kreisklassenfussball ist:

Kreisklassenfußball ist, wenn man als Abwehrspieler einen Ball völlig unbedrängt auf die benachbarte Kuhweide ballert und dafür noch von der versammelten Mannschaft ehrlich gefeiert wird. Frei nach dem Motto: "Endlich mal einer, der klare Dinger hinten raus spielt!"
Kreisklassenfußball ist, wenn bei jeder und wirklich jeder Verletzung das Eisspray gezückt wird. Egal ob Prellung, Zerrung, Riss, offener Bruch, Nasenbluten oder Gehirnerschütterung - die Dose mit dem kühlen Linderungswunder zückt der Betreuer, dessen letzter Erste-Hilfe-Kurs noch den Führerschein zum Anlass hatte, bei jedem Gebrechen seiner Schützlinge. Einer Kreisklassenlegende nach ist ein Spieler, der sich vor dem Spiel komplett mit Eisspray einsprüht, für 90 Minuten unverwundbar...

Kreisklassenfußball ist, wenn ein seniler Schiedsrichter mit gefühlten 80 Jahren noch das entscheidende Aufstiegsspiel pfeifen darf. Mit dem Bewegungsradius des Mittelkreises ist er der festen Überzeugung, jede Abseitsposition auf den Zentimeter zu erkennen, wobei er nach Ansicht der benachteiligten Mannschaft ohnehin "immer nur auf Zuruf" der Zuschauer oder gegnerischen Spieler entscheidet.

Kreisklassenfußball ist, wenn der Trainer jedem Spieler vor der Partie tief in die Augen schaut. Nicht etwa, um dort das Feuer aufs anstehende Spiel erkennen zu wollen, sondern vielmehr um den Promillepegel eines jeden Einzelnen einschätzen zu können.

Kreisklassenfußball ist, wenn der Spielmacher, der es "wegen Arbeit und so" schon seit Wochen nicht zum Training schafft, bereits vor der Halbzeit von Krämpfen geplagt vom Platz muss. Hätte der Betreuer nicht das Eisspray dabei gehabt, wäre nicht mal der Gang in die Kabine ohne das Stützen seiner Mitspieler möglich gewesen.

Kreisklassenfußball sind abenteuerliche Spielstätten. Wenn der Rasenmäher der Gemeinde kurzfristig streikte, wird notfalls auf einer von Pilzen und Löwenzahn bewachsenen Rasenfläche gekickt. Genauso zum Kreisklassenalltag gehören Seiten- und Torauslinien mit schwindelerregenden Kurven, die bis zu einem halben Meter ins Spielfeld ausschlagen. Aufgrund von mangelhaft gekreideten Plätzen kommt es auch öfters vor, dass der Schiedsrichter den längst verblichenen Elfmeterpunkt kurzerhand selbst ermitteln muss. Elf "gefühlte Meter" läuft er dafür ab. Es ist dann aber auch nicht kriegsentscheidend, wenn der Schütze aus tatsächlichen 9 oder gar 13 Metern antreten muss. Willkommener Spaß: Schon als versenkt bejubelte Torschüsse, die in einer Pfütze oder Sandkuhle vor der Linie stecken bleiben.

Kreisklassenfußball ist vor allem ein Sport für Altmeister. Ehemalige Topspieler aus der Umgebung schnüren hier noch ihre Bolzer und leben mehr von ihren alten Geschichten als ihren Taten auf dem Platz. Der Klassiker: Ein Mitvierziger, der früher schon "ganz hoch gespielt hat", und dessen beide Kniebandagen an die unzähligen Kreuzbandrisse aus der Vergangenheit erinnern. Ärzte rieten dringlichst vom aktiven Spielbetrieb ab. Aber ohne gehts halt nicht. Einzig die Zweikämpfe werden nicht unbedingt mit der Härte aus vergangenen Tagen geführt.

Kreisklassenfußball sind eingeflogene Blutgrätschen auf Kniehöhe, bei denen man auch mal mit einer Verwarnung davon kommt. Persönliche Zwiste zwischen verfeindeten Spielern aus den Nachbardörfern oder Stadtteilen können unter dem Deckmantel eines Fußballspiels mit aller Härte ausgefochten werden. Selten greift ein Schiedsrichter mit der nötigen Rigorosität durch. Klassischer Ausruf eines Spielers, der gerade rüde von den Beinen geholte wurde: "Spinnst du, Macker?! Ich muss morgen noch arbeiten!" Klassischer Ausruf von den heimischen Zuschauern: "Der hat schon Gelb! Raus die Sau!" Dabei ist es gänzlich unerheblich, ob der Spieler vorher überhaupt schon ein Foul begangen hat.

Stichwort Fans: Kreisklassenfußball lebt auch von den Zuschauern. Zugegebenermaßen sind es nicht immer viele Fans auf diesem Niveau, aber jeder kleine Verein hat seine Stammzuschauer aus dem Dorf. Wo es Kümmerling und Bier gibt, findet man "die Originale". Sie haben schon alles gesehen und mitgemacht. Sie verunsichern die Schiedsrichter und gegnerischen Spieler gern mit Beleidigungen unter der Gürtellinie. Folgliche Sportplatz-Verweise werden pöblend - aber routiniert - hingenommen. Stammzuschauer gehören quasi zum Inventar eines jeden Dorfvereines.

Kreisklassenfußball ist, wenn man trotz einer bemerkenswerten Höhe von Restalkohol im Blut noch vor dem Spiel gefeiert wird, da man den gegnerischen Top-Stürmer schließlich am Vorabend "komplett unter den Tisch" gesoffen hat. Taucht dieser am nächsten Tag dann nicht mal auf dem Spielberichtsbogen auf, ist das Sonderlob schon vor dem Anpfiff gewiss.

Kreisklassenfußball sind die mit Abstand schlechtesten Schwalben, die man je gesehen hat. Wer sich über die Theatralik der Laien-Schauspieler von RTL-II-Reality-Soaps beschwert, hat zu wenig Zeit auf den Fußballplätzen der Kreisklasse verbracht.

Zum Kreisklassenfußball gehört eine optimale Spielvorbereitung und volle Konzentration. So kann es durchaus passieren, dass die Bankspieler in der Halbzeitpause am Bratwurst-Stand bei Krakauer und Pommes anzutreffen sind. Kurz bevor der Coach mit dem Team wieder aus Kabine kommt, stehen die Jungs aber längst wieder auf dem Platz, um ihre Alibi-Dehnübungen zu machen. Der letzte Bissen wurde schnell mit einem Schluck Pils aus den Reihen der Zuschauer runtergespült...

Kreisklassenfußball sind Verpflichtungen für Neuzugänge. Eine Kiste Bier zum Einstand, eine Kiste beim ersten Einsatz, eine beim ersten Tor, eine nach dem Versieben der Großchance kurz vor dem Abpfiff. Es wird ohnehin schon spekuliert, wann das Bier den Euro als Währung auf den Kreisklassenplätzen ablöst.

Im Kreisklassenfußball ist kein Platz für die Messis dieser Welt. Technisch versierte Spieler können sicher einen oder auch zwei Spieler per Übersteiger aussteigen lassen, aber spätestens beim dritten Gegner ist Sense. Im wahrsten Sinne des Wortes. Frei nach dem Motto: Ball oder Gegner dürfen vorbei - aber niemals beide gleichzeitig...

Kreisklassenfußball sind Spieler im Bereitschaftsdienst. Wenn der Libero den Anruf von der Arbeit bekommt, wird das Handy auch mal kurzerhand aufs Spielfeld geworfen. Wird es zeitgleich im eigenen Strafraum bremslich, wird der Chef am anderen Ende der Leitung auch mal Ohrenzeuge des Elfmeterpfiffes. Besitzt der Libero die Gabe der Antizipation und erkennt den gegnerischen Konter rechtzeitig, ist der Rückruf bei der nächsten Spielunterbrechung meist die beste Idee.

Vorbericht zum Spiel gegen TSC Hamm

Erst Vatertag, jetzt Muttertag. Die Erste ist heute schon wieder im Einsatz. Und auch heute hat man sich einiges vorgenommen. Man will sich mit einem Sieg in der Rückrundentabelle weiter nach vorne schieben. Momentan belegt man dort den vierten Platz und liegt genau drei Punkte hinter dem führenden aus Overberge zurück. Also der Zug zur Rückrundenmeisterschaft ist für die Erste noch lange nicht abgefahren.
Um sich diese Chance aber weiterhin zu erhalten, ist ein Sieg heute gegen den Mitaufsteiger nötig. Gegen den TSC sah man in den letzten Begegnungen immer gut aus und konnte die letzten drei Aufeinandertreffen alle siegreich gestalten. Mit der Leistung der letzten Wochen, sollte auch heute wieder ein Dreier im Bereich des Möglichen liegen. Wenn die defensive wieder die Leistung der Rückrunde abliefert und man vorne genau so spielfreudig agiert wie am Donnerstag, könnte es sogar wieder ein Dreier ohne Gegentor werden.

In diesem Spiel ist ein Spieler besonders motiviert, was aber nicht am Gegner liegt, sondern eher damit, das er trotz großen Einsatzes und guten Leistungen in den letzten Wochen, das Tor immer noch nicht getroffen hat. Mittlerweile werden vor dem Spiel sogar schon Wetten abgeschlossen, wann Torpedo Müller endlich mal trifft. Die Quote für ein torloses Müller-Spiel liegt bei 1,27, für einen Torpedo Treffer liegt die Quote bei 23,5! Aber Manu, nimm es nicht so ernst das Ganze, denn jede Serie ist mal zu Ende. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, das du erst im elften Anlauf für die Erste triffst. Aber vielleicht belehrst du ja heute alle eines besseren?!

Der Kader bleibt zum Donnerstag weitestgehend unverändert. Bis auf Meniskus Lenser stehen DJ Couchgesicht die selben Spieler wie am Vatertag zur Verfügung.

In diesem Sinne...ein Schuss...ein Tor...womöglich trifft der Müller :-)

Eure 32

10. Mai 2013

WA online Artikel vom 10.05.2013

IG im Abstiegskampf, SpVg trotz Niederlage weiter vorne

Der VfK Nordbögge feiert einen Kantersieg.

VfK Nordbögge – TuS Uentrop 6:0 (2:0).
„Wir waren mehr als überlegen“, meinte VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk nach einseitigen 90 Minuten. Marco Strier, der Coach der Gäste, sprach von einem „kollektiven Ausfall“ seiner Mannschaft: „Nordbögge hat uns die Grenzen aufgezeigt.“ Strier fing auch keine Diskussion darüber an, ob drei Nordbögger Treffer aus Abseitspositionen fielen. „Dafür hat der VfK fünf Tore liegengelassen“, so der konsternierte Trainer.
Bei der Führung hatten die stärkeren Nordbögger noch ein wenig Glück, da der Schussversuch von Manuel Müller im Strafraum bei Sebastian Schneck landete, der zum völlig freien Oliver Hartmann durchsteckte (22.). Mit dem Halbzeitpfiff erhöhte Hartmann auf 2:0. „Das kam zum richtigen Zeitpunkt und hat uns zusätzlich Sicherheit gegeben“, erklärte Juraschuk.
Die Vorentscheidung war gefallen, als Sebastian Pannek bei einem Freistoß aus 19 Metern mit einem flachen Schlenzer ins Torwarteck Uentrops Keeper ausguckte (61.). Der TuS verlor nun jegliche Ordnung. Pannek scheiterte noch aus spitzem Winkel (67.), ehe er mustergültig das 4:0 von Lukas Hermyt einleitete, der sich allerdings wie schon Hartmann bei seinen Toren in abseitsverdächtiger Position aufhielt (69.). Hermyt (81.) und Pannek (90.) nutzten zwei der zahlreichen VfK-Chancen und machten das halbe Dutzend voll.