16. Oktober 2010

DERBYFIEBER! WA Bericht vom 16.10.2010 BÖNEN

DERBYFIEBER! WA Bericht vom 16.10.2010 BÖNEN J Die bisherige Saison als durchweg gelungen zu bezeichnen, käme weder dem TVG Flierich-Lenningsen noch dem VfK Nordbögge in den Sinn. Zwar stehen die Germanen als Tabellenvierter (17 Punkte) gut, der VfK als Dritter des Tableaus (18) und einem Spiel mehr in der Hinterhand noch etwas besser da, doch Steigerungspotenzial gibt es hüben wie drüben. Um die restlichen paar Prozent an Leistung aus den Spielern zu kitzeln, gibt es keinen besseren Zeitpunkt als den morgigen Sonntag: Dann treffen sich am Butterwinkel die beiden alten Rivalen zum Kreisliga-B-Derby.
Nimmt man den bisherigen Saisonverlauf als Maßstab, gehen die Gäste als leichter Favorit in die Partie. Nordbögge gewann mehr Spiele, schoss mehr Tore und sammelte mehr Punkte als Flierich. Vergessen die schwache Vorstellung der Juraschuk-Elf beim 3:4 in der Vorwoche gegen SVA Bockum-Hövel III, das Nordbögges Serie von bis dahin sechs Siegen beendete. Vergessen erst recht das blamable 0:5 im Vorjahresvergleich am Fliericher Butterwinkel. „Wir sind guter Dinge, in Flierich zu gewinnen, auch wenn unser Lauf vorläufig unterbrochen wurde“, sagt VfK-Spielertrainer Dennis Juraschuk.
Um Flierich zu unterschätzen, reichen Juraschuk eine Handvoll weniger gelungener Spiele der Germanen nicht. „In der Mannschaft steckt eindeutig mehr drin. Das hat sie in der vergangenen Saison bewiesen. Sie sind unser heißester Konkurrent um den zweiten Tabellenplatz“, sagt Juraschuk. Respekt ja, Angst nein: „Wir möchten unsere Position in der Tabelle behaupten und spielen deshalb auch in Flierich auf Sieg“, sagt Juraschuk, zu dessen Kader morgen wieder Claas Gronowski stoßen wird.
Flierich spielte in den vergangenen Spielen zwar noch nicht den attraktiven Offensiv-Fußball der Vorsaison, mittlerweile aber einen kaum weniger erfolgreichen: Nach einem durchwachsenen Saisonstart sind die Gastgeber seit mittlerweile fünf Spielen ungeschlagen. Der Aufstiegsplatz ist in Reichweite. Das umso mehr, wenn Flierich das Derby gewinnt. Doch Trainer Uwe Barkawitz ist skeptisch: „Vor einem Jahr waren wir favorisiert. Momentan ist es sicher Dennis und seine Truppe.“
Barkawitz hat den VfK zweimal beobachtet und sah jeweils eine gute Nordbögger Mannschaft. „Allerdings hat der Gegner den VfK auch spielen lassen. Es wird unsere Aufgabe sein, das nicht zuzulassen“, sagt Barkawitz. Auch er hat keinerlei Verletzungssorgen. Der zuletzt fehlende Dustin Hohn kehrt wieder in den Kader zurück.
Die Partie beginnt am morgen Sonntag um 15 Uhr am Sportplatz Butterwinkel. Die TVG-Spieler treffen sich um 13.45 Uhr am Platz, der VfK um 13.30 Uhr am Platz in Nordbögge. J sst
TVG: Rademacher – Baltzer, Baßdorf, D. Biermann, J. Biermann, Schlieper, Weiß, Bozer, St. Hohn, Seiffert, B. Eickhoff, R. Dincer, De. Hohn, Du. Hohn, Konrad
VfK: M. von Glahn – Özgüc, Zappe, Schneck, Schlüter, F. von Glahn, D. Juraschuk, Kul, Kloda, Hermyt, Wache, Wilke, Lenser, Gronowski
Die Blog-Seite der VfK-Mannschaft ist unter vfknordboegge.blogspot.com zu erreichen.

Und Interviews mit den Trainern: 
Was wünschen Sie sich für das Spiel?
Juraschuk: „Dass es trotz aller Rivalitäten eines Derbys einfach ein faires Fußballspiel wird. Wenn Flierich die bessere Mannschaft sein und gewinnen sollte, werden wir das anerkennen.“

Welchen Spieler des Gegners hätten Sie gern?
Juraschuk: „Dennis Hohn. Der ist vorne ein wirklich guter Mann.“

Ihr Tipp?
Juraschuk: „Wir spielen auf Sieg – und gewinnen 3:1.“

Was wünschen Sie sich für das Spiel?
Barkawitz: „Dass es fair bleibt und dass der Bessere gewinnt. Und nicht der, der mehr auf die Socken gibt.“

Welchen Spieler des Gegners hätten Sie gern?
Barkawitz: „Christian Wache. Der hat einen harten Schuss, führt die Mannschaft gut und motiviert seine Mitspieler. Außerdem könnte er dann kein Tor gegen uns schießen wie sonst immer.“

Ihr Tipp?
Barkawitz: „2:0 für uns.“


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