Bönener A-Ligisten wollen Verfolger abhängen
BÖNEN
- Zweimal Abstiegskampf und ein Spitzenspiel. Die drei heimischen
Teams in der Fußball-Kreisliga A1 dürfen sich am Sonntag keine Schwächen
erlauben, wenn sie ihre derzeit noch guten Ausgangpositionen
verteidigen wollen.
| In der Hinrunde unterlag die IG den Sportfreunden mit 0:4. Das sollte den Bönenern im Kellerduell nicht noch einmal passieren. |
© Stock
SpVg
Bönen – TIU Rünthe (Sonntag 15 Uhr, Rehbusch/Hinspiel 2:1). „Die
Einstellung muss stimmen“, fordert SpVg-Trainer Axel Maurischat vor der
Partie beim Tabellensiebten aus Rünthe. Die passte nämlich bei der
1:2-Niederlage beim TSC Hamm II überhaupt nicht. „Das war eigenes
Verschulden“, kritisiert der Coach. Immerhin: „Einsichtig waren meine
Spieler nachher alle“, sagt Maurischat und hofft nun auf Besserung,
sonst ist die derzeitige Spitzenposition futsch. Für TIU ist die Partie
bei acht Punkten Rückstand die wohl letzte Chance, noch einmal in der
Kampf um die Meisterschaft einzugreifen. „Rünthe hat das Hinspiel
unglücklich verloren und mit Sicherheit etwas gutzumachen“, glaubt
Maurischat. Er rechnet zusätzlich mit einer Trotzreaktion des Gegners,
nachdem dessen bisheriger Spielertrainer Bülent Karakaya aus privaten
Gründen sein Amt niedergelegt hat. Er wird auch nicht mehr für TIU
auflaufen. Seinen Posten als Coach übernehmen bis Saisonende Torwart
Daniel Rafalski und Verteidiger Ilyas Can. „Karakaya war schon eine
wichtige Person bei Rünthe“, weiß Maurischat. Ihm fehlen neben den
gesperrten Tobias Wittwer und David Klinowski (zwei Spiele), der
verletzte Hendrik Dördelmann. Hakan Elik wird eventuell erstmals wieder
auf der Bank sitzen.
SVF
Herringen II – VfK Nordbögge (Sonntag 15 Uhr, Schachtstraße/6:7).
Unterhaltung pur boten die beiden Kontrahenten im Hinspiel. „Das wollen
wir jetzt tunlichst vermeiden“, sagt VfK-Spielertrainer Dennis
Juraschuk: „Auswärts brauchen wir den Zuschauer ja keine Show bieten.“
Es deutet viel darauf hin, dass sich so ein Schützenfest nicht
wiederholen wird, vor allem die deutlich verbesserte Defensive der
Nordbögger. Zu der soll am Sonntag auch Mittelfeldakteur Marc Aschmoneit
beitragen, der in den sich in Bestbesetzung präsentierenden Kader
zurückkehrt. Allerdings ist die Juraschuk-Elf mit nur zwei Erfolgen auf
fremden Platz eines der schlechtesten Teams der Liga. Beim Tabellen-14.
in Herringen soll die magere Bilanz aufpoliert werden, um „den Abstand
zu vergrößern“, so Juraschuk. Vielleicht zeigen sich Sebastian Pannek
(vier Tore im Hinspiel) und Marcel Kloda (3) ja erneut so treffsicher.
Die SVF-Reserve gilt als Wundertüte. Immer wieder erhält die Mannschaft
Verstärkung aus der Bezirksliga-Elf der Herringer. „Wir sind schon
gewarnt“, erklärt Juraschuk: „Aber wir wissen auch, was wir können.“ -
bob
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